Smithsonian - NMAAHC - On the Art of the Theatre owned by Loïs Mailou Jones - NMAAHC 2016.26.5.10. Signed book from the library of artist Loïs Mailou Jones, American, 1905 - 1998

Loïs Mailou Jones: Malerin, Lehrerin und Forscherin

Loïs Mailou Jones verwandelte eine Laufbahn, die mit anonymen Stoffmustern begann, in ein signiertes Werk zwischen Malerei, Lehre und Forschung. Ihre Laufbahn verbindet Paris, Haiti und die langjährige Auseinandersetzung mit afrikanischen Formen, ohne sich in eine einzige Stilphase pressen zu lassen. An Schlüsselwerken wie Les Fétiches lernst du, ihre Kompositionen genauer zu lesen und verbreitete Kurzformeln über ihren Weg zu korrigieren.

 

 

Loïs Mailou Jones: Künstlerin, Lehrerin, Forscherin

Loïs Mailou Jones (1905–1998) war Malerin, Designerin und Hochschullehrerin. Über mehr als sieben Jahrzehnte malte sie in Öl und Aquarell, entwarf Textilien und schuf Druckgrafiken sowie Collagen. Zugleich lehrte sie 47 Jahre an der Howard University. Ihre Bedeutung liegt auch darin, dass sie Malerei mit einer systematischen Erforschung der afrikanischen Diaspora verband, also der über mehrere Kontinente verteilten Gemeinschaften und Kulturen afrikanischer Herkunft.

Loïs Mailou Jones: Wendepunkte von 1905 bis 1998

 

Der Name und die wichtigsten Lebensdaten

Jones wurde am 3. November 1905 in Boston geboren und starb am 9. Juni 1998 in Washington, D.C. Museen führen sie heute überwiegend als Loïs Mailou Jones; verbreitet ist außerdem die Schreibweise Lois ohne Trema. Wer nach „Loi Mailou Jones“ sucht, meint daher meist dieselbe Künstlerin, lässt aber das letzte s ihres Vornamens aus. Nach ihrer Ehe begegnet auch der Name Loïs Jones Pierre-Noël.

Smithsonian - NMAAHC - On the Art of the Theatre owned by Loïs Mailou Jones - NMAAHC 2016.26.5.10. Signed book from the library of artist Loïs Mailou Jones, American, 1905 - 1998Smithsonian – NMAAHC – On the Art of the Theatre owned by Loïs Mailou Jones – NMAAHC 2016.26.5.10. Signed book from the library of artist Loïs Mailou Jones, American, 1905 – 1998; published by: Browne’s Bookstore, Americ. Bild: http://n2t.net/ark:/65665/fd55ccd46f8-50cd-4c9e-995a-49d231d80b5f via Wikimedia Commons, lizenziert unter CC0, zugeschnitten.

 

Warum ihre Laufbahn mehr als eine Stilgeschichte ist

Jones’ Entwicklung verlief nicht wie eine Treppe, auf der eine Stilphase die vorherige vollständig ablöste. Landschaft, Porträt, flächiges Muster und gegenstandsnahe Darstellung blieben für sie verfügbare Mittel. Je nach Ort, Auftrag und Fragestellung setzte sie diese anders ein. Deshalb lässt sich ihr Werk weder allein dem Impressionismus noch ausschließlich afrikanisch geprägter Moderne zuordnen.

Hinzu kamen mehrere Rollen, die parallel bestanden: Jones malte, unterrichtete, besuchte Ateliers, führte Interviews, fotografierte Kunst und organisierte Ausstellungen. Diese Verbindungen erklären ihre Leistung genauer als ein einziges Stil-Etikett.

 

 

Vom Textilentwurf zur eigenen Signatur

Die frühe Designausbildung war keine bloße Vorgeschichte der Malerei. Sie schärfte Jones’ Blick für Fläche, Wiederholung und Rhythmus, während die anonyme Arbeit für die Textilindustrie ihren Wunsch nach einem sichtbar eigenen Werk verstärkte.

Lois Jones, artist and teacher - NARA - 559227. Lois Jones, artist and teacher.Lois Jones, artist and teacher – NARA – 559227. Lois Jones, artist and teacher. Bild: Unknown author Unknown author or not provided via Wikimedia Commons, lizenziert unter Public domain.

 

Boston: Kunststudium und kommerzielles Design

Von 1923 bis 1927 studierte Jones an der School of the Museum of Fine Arts in Boston. Ergänzende Studien führten sie später unter anderem nach New York, Paris und an die Howard University. Nach ihrer Ausbildung entwarf sie Stoffmuster für Unternehmen in Boston und New York, darunter F. A. Foster und Schumacher.

Die Muster wurden vervielfältigt, doch der Name der Designerin erschien nicht am fertigen Produkt. Jones schilderte diese fehlende Zuordnung später als einen Grund, die kommerzielle Gestaltung zugunsten signierter Kunst aufzugeben. Der Wechsel war damit nicht nur eine ästhetische Entscheidung: Er verschaffte ihr eine klar erkennbare Autorenschaft.

 

Palmer Memorial Institute und Howard University

1928 ging Jones an das Palmer Memorial Institute und half dort beim Aufbau der Kunstabteilung. Bereits 1930 wechselte sie an die Howard University in Washington. Dort lehrte sie bis 1977. So begann ihre lange Hochschullaufbahn, während sie ihre eigene Ausbildung, Ausstellungstätigkeit und Malerei weiterentwickelte.

 

Paris 1937: Ausbildung, Freiheit und Céline Tabary

Ein Sabbatjahr brachte Jones 1937 nach Paris, wo sie unter anderem an der Académie Julian studierte und intensiv arbeitete. Dort lernte sie die französische Künstlerin Céline Marie Tabary kennen. Aus der Begegnung entstand eine lebenslange Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit.

1948 gründeten Jones und Tabary in Washington das informelle Little Paris Studio. Es bot Kunstschaffenden Austausch und Arbeitsmöglichkeiten, wenn ihnen andere Räume verschlossen blieben. Tabary wurde außerdem zu einer wichtigen Verbündeten, als Jones später mit dem diskriminierenden Ausschluss Schwarzer Kunstschaffender konfrontiert war.

 

 

Paris, Haiti und Afrika: Ortswechsel als Wendepunkte

Neue Arbeitsorte lieferten Jones nicht einfach austauschbare Motive. Paris veränderte ihre Möglichkeiten als Malerin, Haiti verband künstlerische Arbeit mit Lehre und Feldforschung, und die Afrikareisen erweiterten ein Forschungsprojekt, das längst begonnen hatte.

 

Paris und eine offenere künstlerische Umgebung

In Paris konnte Jones Studium und praktische Arbeit eng verbinden. Die Landschaft Arreau, Hautes-Pyrénées von 1949 macht eine formale Folge dieser Auseinandersetzung sichtbar: Strukturierende Pinselzüge und gegeneinandergesetzte Orange- und Grüntöne ordnen das Motiv. Jones bestätigte für diese Werkphase ausdrücklich den Einfluss Paul Cézannes. Der Bezug zum Post-Impressionismus beruht hier also auf ihrer eigenen Aussage und nicht nur auf einer optischen Ähnlichkeit.

 

Haiti: Lehre, Architektur und Forschung

Jones’ Heirat mit dem haitianischen Grafiker Louis Vergniaud Pierre-Noël wird überwiegend auf 1953 datiert. 1954 reiste sie erstmals nach Haiti und lehrte dort am Centre d’Art sowie am Foyer des Arts Plastiques. Die Ehe erklärt ihre persönliche Verbindung zum Land, aber nicht allein die Bedeutung Haitis für ihre Arbeit: Jones machte dort auch Architektur zum Bildgegenstand und begann später, die zeitgenössische Kunstszene systematisch zu dokumentieren.

1968 startete sie in Haiti das Projekt The Black Visual Arts. Die erste Arbeitsphase erbrachte mehr als 360 Farbdias sowie biografische Angaben zu Kunstschaffenden. Aus einem Aufenthaltsort wurde damit ein Feld eigener kunsthistorischer Forschung.

 

Afrikanische Formen vor der ersten Afrikareise

Eine verbreitete Kurzformel führt Jones’ Maskenmotive auf Reisen nach Afrika zurück. Die Chronologie widerspricht ihr: Jones beschäftigte sich bereits seit ihrer Ausbildungszeit mit afrikanischer Skulptur, studierte Masken seit den 1920er-Jahren und betrieb 1934 gezielte Recherchen. Ihre erste Afrikareise folgte erst 1970, als sie 65 Jahre alt war.

Für The Ascent of Ethiopia nannte Jones selbst Meta Warrick Fullers Skulptur Ethiopia Awakening und Arbeiten von Aaron Douglas als Anregungen. Für die Einordnung ist dieser Unterschied wichtig: Eine von Jones benannte Anregung wiegt mehr als eine bloße optische Ähnlichkeit.

Zwischen 1970 und 1972 reiste Jones als Kulturbotschafterin und Forscherin durch mehrere afrikanische Länder. Sie führte Interviews, besuchte Ateliers und erweiterte ihre Diasammlung. Diese Reisen vertieften ihre Beschäftigung mit afrikanischer Kunst; sie lösten sie nicht erst aus. Bei der Betrachtung ihrer Bilder ist diese Reihenfolge entscheidend, weil ein sichtbares Motiv weder seinen Entstehungsweg noch seine Bedeutung von selbst erklärt.

 

 

Schlüsselwerke genau betrachtet

Jones’ Veränderungen werden an konkreten Bildern verständlicher als an Stilbegriffen. Besonders aufschlussreich sind die Organisation der Bildfläche, die Blickrichtungen und das verwendete Material.

 

Les Fétiches: fünf Masken in einem engen Bildraum

Les Fétiches entstand 1938 in Paris. Das 64,7 × 54 Zentimeter große Ölbild auf Leinen versammelt fünf Masken vor einem dunklen Grund. Sie stehen nicht sauber nebeneinander, sondern überlagern sich und weisen in unterschiedliche Richtungen. Besonders fällt eine gestreifte, nach außen gewölbte Maske auf; das Smithsonian ordnet sie dem sogenannten Kifwebe-Typ zu.

Beginne die Betrachtung nicht mit der Frage, was die Masken „symbolisieren“. Folge zuerst ihrer Anordnung. Die Überlagerungen verkürzen die räumliche Tiefe; jede Form scheint die nächste nach vorn zu drücken. Wechselnde Ausrichtungen verhindern einen ruhigen Mittelpunkt. Augen, Mundöffnungen, Streifen und helle Konturen führen den Blick stattdessen in kurzen Sprüngen über die Fläche. Der dunkle Hintergrund trennt die Formen kaum voneinander und steigert so den Eindruck räumlicher Dichte.

Das Smithsonian bewertet das Gemälde als deutlichen Abstand zu Jones’ früheren impressionistischen Landschaften und Stillleben. Ein Vergleich mit dem analytischen Kubismus kann helfen, die Verdichtung und Auflösung eines einheitlichen Bildraums zu erkennen. Er reicht als Erklärung jedoch nicht aus, denn das Werk setzt sich zugleich mit konkreten afrikanischen Formtraditionen auseinander.

Auch Jones’ Textilausbildung bietet einen nützlichen Blickwinkel: Wiederholung, Kontrast und Richtungswechsel erzeugen einen Rhythmus, der an die Organisation eines Musters erinnert. Das beweist keine direkte Übernahme eines Stoffentwurfs. Es macht aber nachvollziehbar, wie gestalterische Kenntnisse aus ihrem ersten Beruf in einer völlig anderen Bildaufgabe weiterwirken konnten.

 

Indian Shops: Landschaft und institutioneller Ausschluss

Jones malte Indian Shops, Gay Head, Massachusetts 1940 auf Martha’s Vineyard. 1941 erhielt die Landschaft den Robert-Woods-Bliss-Preis. Der Erfolg war mit einem Widerspruch verbunden: Weil das Corcoran Schwarze Kunstschaffende von der Teilnahme ausschloss, reichte Céline Tabary das Bild für ihre Freundin ein. Jones nahm den Preis per Post entgegen.

Die Episode betrifft daher mehr als die Rezeption eines einzelnen Landschaftsbildes. Sie zeigt, dass ein Werk ausgezeichnet werden konnte, während die Institution seine Urheberin aus rassistischen Gründen nicht als gleichberechtigte Teilnehmerin behandelte.

 

Architektur und Material: Eglise Saint Joseph und Ode to Kinshasa

Eglise Saint Joseph von 1954 zeigt die Außenansicht einer Kirche in Haiti. Das 58,7 × 71,1 Zentimeter große Ölgemälde auf Leinwand macht die Architektur zum Hauptmotiv.

Für Ode to Kinshasa von 1972 kombinierte Jones Malerei mit Goldfolie und japanischem Papier. Eine solche Verbindung gemalter und aufgebrachter Materialien wird als Collage bezeichnet. Geometrische, von Masken abgeleitete Muster umgeben ein zentrales Augenmotiv. Goldene Partien verändern ihren Eindruck mit dem Licht, während Wiederholungen die Fläche zusammenhalten.

In Ode to Kinshasa kehren Fähigkeiten aus dem Textildesign auf neuer Ebene zurück. Jones kopiert kein frühes Stoffmuster, sondern nutzt dessen gestalterische Grundfragen: Wie lässt sich eine Fläche gliedern, wie entsteht Rhythmus, und wo findet das Auge Halt?

 

 

Lehre, Forschung und späte Anerkennung

Jones’ Beitrag reicht über die erhaltenen Gemälde hinaus. Ihre Hochschularbeit, Dokumentationen und Ausstellungen beeinflussen bis heute, welche Kunstwerke und Lebensläufe überhaupt untersucht werden können.

 

47 Jahre an der Howard University

Von 1930 bis 1977 lehrte Jones an der Howard University. Zu ihren Studierenden gehörten Elizabeth Catlett, David Driskell und Sylvia Snowden. Diese Namen belegen die Reichweite ihrer Lehrtätigkeit über mehrere Generationen, sollten aber nicht als Behauptung missverstanden werden, Jones habe deren spätere Arbeit allein geprägt.

Ihre eigene Praxis lief während der gesamten Lehrzeit weiter. Dadurch brachte sie Erfahrungen aus Ateliers, Ausstellungen und Reisen in ein akademisches Umfeld ein, während die Universität die dauerhafte Basis ihrer Laufbahn bildete.

 

Das Diaspora-Archiv und die Ausstellung von 1974

Jones sammelte bei ihrer Forschung nicht nur Abbildungen. Sie hielt Namen und biografische Daten fest, führte Gespräche und dokumentierte Ateliers. Aus den mehr als 360 Farbdias der ersten Haiti-Phase wuchs eine Sammlung mit mehr als 1.000 Dias zu Kunstschaffenden der afrikanischen Diaspora.

1974 erhielt die Arbeit ein konkretes kuratorisches Ergebnis. Jones organisierte in New York die Ausstellung Caribbean and Afro-American Women Artists mit Werken von zehn afroamerikanischen und 21 karibischen Künstlerinnen. Damit schuf sie nicht nur eigene Bilder, sondern stellte Beziehungen zwischen Kunstszenen her und machte andere Künstlerinnen gemeinsam sichtbar.

Dieser Teil ihrer Laufbahn erweitert auch die übliche Vorstellung von kunsthistorischer Arbeit. Jones produzierte Wissen durch Reisen, Interviews, Fotodokumentation, biografische Recherche und Auswahl. Das Archiv war kein Nebenprodukt ihrer Malerei, sondern eine zweite Form kultureller Arbeit.

 

Corcoran-Entschuldigung, Sammlungen und Nachlass

1994 zeigte das Corcoran eine Retrospektive und entschuldigte sich öffentlich für die frühere Diskriminierung von Jones. Die Geste bezog sich auf institutionelle Bedingungen, deren Folgen 1941 bei Indian Shops besonders deutlich geworden waren. Sie machte den Ausschluss sichtbar, konnte ihn jedoch nicht rückwirkend aufheben.

Jones’ Nachlass im Moorland-Spingarn Research Center umfasst mehr als 75 Archivboxen mit schriftlichen und fotografischen Materialien. Zusammen mit Gemälden in Museumssammlungen bildet er eine breite Forschungsgrundlage. Er hilft, Jones innerhalb einer umfassenderen Geschichte bedeutender Malerinnen zu betrachten, ohne ihre Arbeit auf Geschlecht, Herkunft oder einen einzigen Kunststil zu verkürzen.

Wenn du ein Werk von Jones einordnen möchtest, prüfe vier Dinge: Entstehungsjahr und Arbeitsort, Verhältnis von Raum und Fläche, verwendete Materialien sowie die belegten Aussagen zu möglichen Einflüssen. Diese Fragen unterscheiden eine Pariser Landschaft von einem Haiti-Motiv oder einer Afrika-bezogenen Collage, ohne die Übergänge zwischen den Werkgruppen zu übersehen.

 

 

Häufige Fragen zu Loïs Mailou Jones

Vier kurze Einordnungen klären verbreitete Fragen zu ihrem Namen und ihrer kunsthistorischen Zuordnung.

 

Wie wird Loïs Mailou Jones ausgesprochen?

Die englische Aussprache wird näherungsweise als „LOH-iss M-EYE-loo joh-nz“ wiedergegeben. Das Trema in Loïs zeigt, dass o und i getrennt gesprochen werden.

 

Warum heißt sie auch Loïs Jones Pierre-Noël?

Nach ihrer Ehe mit Louis Vergniaud Pierre-Noël wurde Jones auch als Loïs Jones Pierre-Noël bezeichnet. Der in Museumssammlungen überwiegend verwendete Name bleibt Loïs Mailou Jones.

 

Gehörte Loïs Mailou Jones zur Harlem Renaissance?

Ihre Laufbahn berührte das Umfeld der Harlem Renaissance und der New-Negro-Bewegung. Als ausschließliche Einordnung ist das Etikett zu eng: Jones arbeitete mehr als 70 Jahre und wandte sich selbst gegen eine Begrenzung auf eine einzige Zuschreibung nach Herkunft oder Stil.

 

Warum malte sie Masken schon vor ihrer ersten Afrikareise?

Jones studierte afrikanische Skulptur und Maskenformen bereits während ihrer Ausbildung und betrieb 1934 gezielte Recherchen. Als sie 1970 erstmals nach Afrika reiste, setzte sie eine jahrzehntelange Auseinandersetzung fort.

 

Diesen Beitrag zitieren

du Plessis, A. (2026, 12 September). Loïs Mailou Jones: Malerin, Lehrerin und Forscherin. Malen Lernen. https://malen-lernen.org/loi-mailou-jones/

Alicia, du Plessis, “Loïs Mailou Jones: Malerin, Lehrerin und Forscherin.” Malen Lernen. September 12, 2026. URL: https://malen-lernen.org/loi-mailou-jones/

du Plessis, Alicia. “Loïs Mailou Jones: Malerin, Lehrerin und Forscherin.” Malen Lernen, September 12, 2026. https://malen-lernen.org/loi-mailou-jones/.

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