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Aquarell Blumen malen – Anleitung für die Aquarellmalerei von Blumen

In der Schule haben die meisten von uns sich vermutlich schon einmal mit der Aquarellmalerei beschäftigt. Mit Aquarellfarben lassen sich wunderschöne Bilder schaffen und die Malerei bietet zudem einen wunderbaren Weg zum Stressabbau. Zunächst wird dir das Malen vielleicht schwierig erscheinen, doch du wirst sehen, dass du mit etwas Übung einzigartige Kunstwerke schaffen kannst. Mit der folgenden Anleitung zeigen wir dir, wie du Aquarell Blumen malen kannst.

 

 

 

Aquarell Anfänger Motive: Rose

Für Anfänger eignet sich der Einstieg mit einfachen Aquarell Blumen. Die Rose gehört zu den beliebtesten Blumen und eignet sich gut als Einstieg in die Aquarellmalerei, da sie klar umrissene Strukturen hat. Beim Zeichnen von Aquarellrosen kannst du mit verschiedenen Farben und Konsistenten experimentieren.

Du benötigst:

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Anleitung: Aquarellrosen malen

Bei Rosen handelt es sich um ideale Aquarell Anfänger Motive. So kannst du mit etwas Übung bereits wunderschöne Blumen malen.

 

 

Die gewünschte Farbe mischen

Die Aquarellpigmente sind recht dickflüssig, weshalb du für die richtige Konsistenz Wasser hinzugeben musst. Hierfür gibst du deine gewählte Farbe auf die Palette, um sie zu mischen. Um Rosa zu erhalten gibst du beispielsweise etwas rote Farbe auf die Palette und mischt diese mit weißer Farbe. Um einen helleren Rotton zu erzeugen, gibst du etwas Wasser zur roten Farbe hinzu. Mit der Farbe Grün gehst du ebenso vor. Möchtest du einen dunkelgrünen Farbton erzeugen, mischst du etwas schwarze Farbe hinzu. Experimentiere so lange mit den Farben, bis du dein gewünschtes Ergebnis erreicht hast.

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Anleitung: Aquarellrosen malen

 

Beginne in der Mitte der Rose

Du beginnst mit dem Malen in der Mitte der Rose. Halte den Pinsel dabei senkrecht zum Papier, damit du dünne Striche erzeugst. Male in «C-Formen» ein kreisförmiges Muster mit leichten Linien. Um Schichten zu erzeugen, beginnst du mit einer helleren Farbe und fügst im weiteren Verlauf dunklere Farben hinzu.

 

Größere Blütenblätter malen

Im vorherigen Schritt hast du zunächst kleine Blütenblätter gemalt, jetzt malst du von der Mitte nach Außen immer größer werdende Blütenblätter. Dies ist recht einfach, denn du formst die Blütenblätter in der «C-Form» genauso wie auch die kleinen Blütenblätter. Nun drückst du allerdings den Pinsel etwas mehr auf, um stärkere Linien zu erzeugen, damit die Blütenblätter dicker werden. Trage etwa zwei Schichten große Blütenblätter auf.

 

Dicke Blütenblätter als Abschluss

Damit die Blütenblätter dicker werden, musst du noch mehr Druck auf den Pinsel ausüben. Halte den Pinsel etwa im 45°-Winkel, drücke ihn ganz auf und forme die Blütenblätter genauso wie vorher auch.

 

Dunklere Farben hinzufügen

Du kannst einfach nach Bedarf etwas dunklere Farbe hinzufügen, die Farbe mischt sich mit dem Wasser und verteilt sich gleichmäßig. So kannst du Farbtupfer setzen und dem Bild mehr Kontrast sowie Tiefe verleihen.

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Aquarell Blumen malen der Blätter

Um die Blätter zu malen, erzeugst du mit mittlerem Druck zwei Striche neben deine gemalte Rose. Wenn du möchtest, kannst du noch eine zweite, dunklere Schicht hinzufügen und so einen Schattierungseffekt erzeugen.

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Aquarell Zeichnung trocknen lassen

Als letztes lässt du deine Aquarell Zeichnung trocknen. Anschließend kannst du das Bild einrahmen und aufhängen oder verschenken. Du kannst die fertigen Aquarellmalerei Blumen auch dazu verwenden, um einer Grußkarte eine besondere Note zu verleihen.

 

 

Das solltest du beim Blumen malen beachten

 

Aquarellmalerei Blumen: Schichten

Für die Erschaffung eines Aquarellbildes, egal ob abstrakt oder realistisch, nutzen Künstler mehrere Schichten. Auch bei deinen Aquarell Blumen solltest du mehrere Schichten auftragen. Beim Blumen malen wirst du feststellen, dass die getrockneten Farben etwas anders aussehen als die noch feuchten. Eine dunklere Farbe wird nach dem Trocknen heller aussehen. Daher ist es wichtig mehrere Schichten aufzutragen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

 

Das richtige Papier verwenden

Für die Aquarellmalerei ist es wichtig, dass du Aquarellpapier verwendest. Dieses ist dicker als herkömmliches Papier und nimmt die Farbe besser auf. Verwendest du normales Zeichenpapier, können sich die Farben oben absetzen. Zudem weist das Aquarellpapier eine spezielle Struktur auf, welche die Farbaufnahme unterstützt. Anderes Papier könnte beim Malen auseinanderreißen, vor allem wenn du mehrere Schichten auftragen willst.

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Kontrollierte Anzahl an Farben

Durch eine kontrollierte und bestimmte Anzahl an Farben beim Malen entsteht ein fließender Verlauf im Bild. Einige Künstler halten sich an eine bestimmte Anzahl an Farben. Wichtig ist aber in erster Linie, dass dir das Malen Spaß macht. Du kannst darauf achten, nicht zu viele verschiedene Farben zu nutzen, aber auch weitere Farben zu deiner Farbpalette hinzufügen, wenn du dies möchtest. Du kannst beispielsweise drei bis fünf Farben auswählen, welche du für deine gesamten Aquarellmalerei Blumen verwendest. Um hellere oder dunklere Schattierungen zu erzeugen, mischst du die Farben dementsprechend. Experimentiere mit den Farben und entscheide selbst, welche Methode für dich am besten ist.

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Von hell nach dunkel malen

Es empfiehlt sich immer von helleren Farben zu dunkleren hinzuarbeiten. Du beginnst dein Bild mit stark verwässerten Farben und fügst nach und nach immer weniger Wasser hinzu. Sobald du angefangen hast tiefere Farben zu verwenden, solltest du nicht wieder zu helleren Farben zurückkehren.

Du beginnst am besten mit einem leichten Lavieren, so hast du den Platz für den Anfang bereits gewählt und kannst noch einige Änderungen vornehmen. Du kannst jederzeit noch mehr Farbe hinzufügen, aber die Farben im Nachhinein nicht mehr aufhellen.

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Experimentiere beim Malen

Das Sprichwort besagt «Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen» – dies gilt auch für die Aquarellmalerei. Nimm dir Zeit beim Malen, probiere verschiedenes auf und erwarte nicht gleich beim ersten Versuch ein Meisterwerk zu erschaffen. Wichtig ist, dass du Spaß beim Malen hast.

blumenstrauß malen

Experimentiere mit der Wassermenge, den Pinselstrichen, dem Druck und verschiedenen Arten von Aquarellpapier. So kannst du nach und nach deinen eigenen Malstil entwickeln.

 

Lass das Bild über Nacht ruhen

Planung ist zwar wichtig, du solltest aber nicht versuchen, von Anfang an alles perfekt hinzubekommen. Die Aquarellfarben sehen nach dem trocknen oft anders aus als zuvor. Daher solltest du das Bild über Nacht ruhen lassen und es erst dann fertigstellen. Auf diese Weise hast du auch die Möglichkeit dein Werk mit einem neuen Blickwinkel zu betrachten und findest am nächsten Tag eventuell noch Stellen, die du korrigieren möchtest. Eventuell sind Bereiche nach dem Trocknen verblichen und benötigen mehr Farbe oder du möchtest die Schattierungen noch verstärken.

 

Pinsel für die Aquarell Zeichnung

Beim Malen musst du Objekte erzeugen, die sich in Größe und Form unterscheiden. Dafür benötigst du verschiedene Pinseltypen, denn jeder Pinseltyp bietet einen anderen Effekt.

Einige Pinseltypen im Überblick:

  • Waschpinsel: Dieser Pinsel ist breit und wird verwendet, um viel Farbe aufzutragen.
  • Detailpinsel: Hierbei handelt es sich um kleine Pinsel, mit denen du feine Details erzeugen kannst.
  • Flachpinsel: Mit dem Flachpinsel kannst du eine durchscheinendere Schicht, aber auch klare lineare Linien erzeugen.
  • Runder Pinsel: Einen runden Pinsel kannst du für verschiedene Techniken verwenden. Er eignet sich sowohl für breitere Pinselstriche als auch für feinere Linien.

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Probiere verschiedene Pinselmarken aus, um die zu finden, mit der du am besten arbeiten kannst. Achte auf eine angemessene Qualität der Pinsel. Billigere Pinsel verlieren meist ihre Borsten, welche nur schwer vom Bild zu entfernen sind und die Bildung von Schlieren verursachen können.

 

Experimentiere mit der Wassermenge

Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil der Aquarellmalerei. Die Dicke sowie der Farbton werden von der Wassermenge bestimmt. Experimentiere daher mit dem Wasser, indem du mal mehr und mal weniger der Farbe hinzufügst.

 

Übung macht den Meister

Erwarte nicht, dass dir direkt auf Anhieb ein ideales Meisterwerk gelingt. Durch Übung werden dir die Bilder immer besser gelingen. Um den Druck optimal regulieren zu können, solltest du verschiedene Pinselstriche üben. Für dickere Pinselstriche musst du mehr Druck aufbringen, dünnere Pinselstriche benötigen wenig Druck. Die Dicke der Striche ist zudem von der Wassermenge und der Größe des Pinsels abhängig.

 

Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Ratgeber einen kleinen Einblick in das Malen von Aquarellblumen geben konnten und wünschen dir viel Spaß bei deinen ersten Versuchen.

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